Didgeridoo

Was ist ein Didgeridoo?

Es ist ein Instrument der australischen Ureinwohner,  ein Urtyp eines Blasinstruments.
Es ist ein Holzblasinstrument, das aus einem ca. 130 m langen und ca. 15 cm dicken, ausgehöhlten Ast gefertigt wird,  das heißt  physikalisch gesehen, ist es eine schwingende Luftsäule.

Beim Anblasen erzeugt es einen tiefen, durchdringenden und verhältnismäßig lauten Brummton mit einem natürlichen Wah-Wah-Effekt (ähnlich einer Maultrommel), bei entsprechender Spielweise lassen sich aber sehr viele zusätzliche Töne und Klänge erzeugen, insbesondere die jeweiligen Obertöne.

An sich geht der Ton schon "durch und durch" und erzeugt dadurch bereits einen therapeutischen Effekt. Dieser lässt sich steigern, indem der Therapeut erkrankte Körperteile "bespielt", d.h. mit dem Instrument anbläst.

Es ist ein sehr rhythmisches Instrument aufgrund seiner besonderen Spieltechnik, der Zirkularatmung.

Es werden besonders die Knochen zur Vibration gebracht, wodurch der Klient in eine Tiefenentspannung kommen kann.
Die Atmung des Patienten wird ruhiger, der Herzschlag verlangsamt sich, die Muskulatur entspannt sich

 

Das Didgeridoo wird in aktiver und passiver Klangtherapie eingesetzt:

Aktiv bedeutet,

der Patient spielt das Didgeridoo selbst und erfährt dabei auf allen Ebenen seine Wirkung:

  • Die Atmung wird verbessert
  • Die Verdauung kommt in Schwung
  • Das Herz-Kreislaufsystem wird gestärkt
  • Der Muskeltonus wird gesenkt
  • Durch die obertonreichen Klänge wirkt es sehr entspannend und das Denken kommt zur Ruhe
  • Nach einiger Zeit beginnt der Alphazustand
  • Das Selbstgefühl steigt

Wie eine Studie der Uniklinik Zürich belegt, zeigt sich nach 4 Monaten und regelmäßigem 25-minütigem Spielen ein moderater bis starker Effekt bei Patienten, die an obstruktiver Schlafapnoe leiden.

Mittlerweile setzt sich das Didgeridoo auch bei Asthmapatienten und Patienten mit chronischer Bronchitis in der Therapie so langsam durch, denn

  • der leichte Rückstau der Luft hält die Lungenwege bei der Ausatmung ebenfalls offen, wie der Flutter und das Gieblerrohr
  • Korrektes Didgeridoo spielen ist nicht belastend für die Lunge
  • Der Ton, den man spielt, ist ebenfalls eine schwingende Luftsäule, die bis in die letzten Zipfel der Lunge geht.
  • Dies löst ebenfalls den Schleim
  • Die schleimlösende Wirkung lässt sich bei gleichzeitigen Reinsingen in das Didgeridoo noch verstärken
  • Es ist angenehmer als die Therapie mit Geräten, die nur praktisch sind, denn Didgeridoo spielen macht SpaßLächelnd
     

 
Passiv bedeutet,

allein den Klang des Didgeridoos zu hören, berührt den Zuhörer auf verschiedenen Ebenen.

  • Der Klang erinnert den Zuhörer an eine Zeit im Mutterleib, als er ganz ähnlich Klänge vernommen hat
  • Bei bestimmten Spielweisen gerät der Zuhörer in einen Trance-ähnlichen Zustand oder in ein verändertes Wachbewusstsein.
  • Die Klangtherapie kann auch passiv körperlich spürbar sein, indem der Therapeut den Klienten mit dem Didgeridoo bespielt.
  • Die Chakren können mit Hilfe eines Therapie-Didgeridoos auf die verschiedenen Frequenzbereiche eingeschwungen werden
  • Es können auch Planetenklänge mit dem Didgeridoo eingeschwungen werden, die vom Therapeuten mit dem Didgeridoo selbst erzeugt werden.